Forschungsbereiche des Institutes für Onlinekommunikation

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Kommunikation in einem weiten Sinne

Prof. Dr. Karl Peter Fischer und Prof. Dr. Andreas Schöler verbinden die zentralen Blickwinkel für die digitale Transformation in Praxis und Hochschullehre. Dabei verstehen beide Kommunikation (Dialog) in einem weiten Sinne. Kommunikatives Handeln findet immer statt. Kommunikatives Handeln zwischen Menschen bezieht sich immer auf spezielle Fälle und damit erfolgt das jeweilige Handeln immer mit einer bestimmten Absicht. Diese Klammer ist es, die die unterschiedlichen Bereiche zwischen Anbieter und Kunde (Konsument) verbindet. Ganz gleich, ob wir uns in

  • echten Verkaufs- oder Beratungsgesprächen
  • digitalen Ersatz-Verkaufsgesprächen über Websites
  • in Service- und Beschwerdegesprächen befinden.

Begleitung und Befähigung von unterschiedlichen Branchen

Fischer und Schöler verknüpfen auch die Ansätze des strategischen und operativen Marketingmanagements im Omnikanal-Umfeld mit den Tools und Prozessen einer wirksamen Organisationsentwicklung.

So begleiten und befähigen sie Organisation aus unterschiedlichen Branchen einen robusten Weg der digitalen Transformation zu finden, zu gehen und immer wieder kritisch zu hinterfragen – in dem Tempo und in der Art und Weise wie es für das jeweilige Unternehmen genau richtig und notwendig ist.

Ziel der Forschungsprojekte ist auch immer die Reduktion auf das Wesentliche.

Für beide ist die Digital Readiness mehr als ein ausgelutschtes Schlagwort:

Verantwortliche im Unternehmen müssen die Stellschrauben kennen, die im Unternehmen zu drehen sind, um in Zeiten der fortwährenden Digitalisierung erfolgreich zu sein. Dazu haben Sie gemeinsam mit Marina Fischer ein Managementsystem entwickelt.

Dabei wurden ca. 72 aktuelle Digital Readiness Modelle aus Wissenschaft und Praxis einer qualitativen Clusteranalyse unterzogen und durch axiales Kodieren neue Dimensionen für das hier vorgelegte 360 Grad Modell identifiziert.

Ziel dieser Forschungsprojekte ist für Schöler und Fischer immer die Reduktion auf das Wesentliche. Das 360-Modell dient hier als Strukturrahmen um die relevanten Gestaltungsfelder der Digitalisierung im Unternehmen zu erfassen.

Mittels eines daraus abgeleiteten Digital-Readiness-Checks können Führungskräfte nun sehr einfach ihren Ist-Zustand in den einzelnen Bereichen visualisieren („Wo stehen wir?“), um dann entsprechende Optimierungsschritte mit den Fachabteilungen einzuleiten.(„Was tun wir?“).

Das Vorgehen sieht wie folgt aus:

  • Kick off durch den Check
  • Durchführung des Onlinechecks (Fragebogen)
  • Ergebnisauswertung in Echtzeit mit Pdf
  • Erkennen von Schwachstellen (Digitaler Reifegrad)
  • Handlungsempfehlungen
  • Gemeinsames Erarbeiten einer Strategie
  • Gemeinsame Implementierung

Fokussierte Auftragsforschung, Analysen

Aus den Ergebnissen des 360 Grad Digital Readiness Checks bieten Schöler und Fischer weitere fokussierte Auftragsforschung, Analysen und begleitende Beratung auch in den Teilsegmenten des Modells an.

Zu diesen Themen zählen:

  • Digitale Strategieentwicklung und Zukunftsarbeit
  • Überprüfung der digitalen Fitness der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Marketing & Online Marketing Checks
  • Social Media Checks
  • Kundenmanagement Checks
  • Servicemanagement und Beschwerdemanagement Checks

Neben der Auftragsforschung ist die Beratung für Schöler und Fischer immer auch Begleitung und Befähigung. Dabei gestalten beide gemeinsam mit Kunden Projekte und Entwicklungsprozesse. Sie binden aktiv die betroffenen Menschen ein und stärken bzw. fordern die Eigenverantwortung aller Beteiligten.

Um eine erfolgreiche Chance zu ermöglichen, arbeiten beide kontextabhängig in differenzierten Rollen, sowohl als Experten als auch Prozessbegleiter.

Damit schlagen sie die Brücke zu Sparring und Know-How-Transfer.

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