Digitale Fitness der Mitarbeiter*innen

1 Live-Session  60 Minuten

Unternehmen, die in Zukunft auf dem crossemdialen, digitalen Spielfeld bestehen möchten, brauchen dazu ein kompetentes Team, das digital fit ist. Unter Digitaler Fitness verstehen wir das Vermögen der Mit*arbeiterinnen, sich leistungsfähig in die digitale Transformation einzubringen und den daraus resultierenden Belastungen standzuhalten. Konkret machen wir die „Digitale Fitness“ – in Anlehnung an die Arbeiten des Organisationspsychologen von Rosenstiel – an vier gut greifbaren Verhaltensbedingungen fest, die wir in Ihnen in diesem Kurzwebinar vorstellen möchten.

Für wen ist dieses Live-Webinar geeignet?

  • Personaler, HR-Verantwortliche
  • Personalentwicklung
  • Geschäftsführer, leitende Angestellte und motivierte Mitarbeiter, die die digitale Transformation und Weiterentwicklung Ihres Unternehmens angehen wollen und verstehen, dass dies nicht ohne Mitarbeiter*innen machbar ist. 
  • Student*innen aus den Bereichen Wirtschaftspsychologie, BWL und Marketing, die sich praxisrelevantes Wissen aneignen wollen
  • Querdenker, die nach frischen Impulsen suchen

Das lernen Sie in diesem Kurs:

  • Was bedeutet digitale Fitness der Mitarbeiter*innen?
  • Wie überprüft man die digitale Fitness?
  • Ausprägungen der digitalen Fitness
  • Kennen und Können
  • Wollen (Bereitschaft und Motivation)
  • Sollen und Dürfen
  • Möglichkeiten und Rahmenfaktoren
  • fachliche, methodische und soziale Kompetenzen
  • Rahmenfaktoren für den Wandel

Wie läuft dieser Kurs ab?

Dieser Live-Session dauert in etwa 1 Stunde und gibt Ihnen im Rahmen eines Online Webinars einen Überblick über das Thema digitale Transformation. 

Welche Technik benötigen Sie für die Teilnahme?

Um an unseren Live-Sessions teilnehmen zu können, benötigen Sie lediglich ein Endgerät (PC, Tablet oder Mobile) mit Internetzugang und Mikrofon. 

Digital Fitness Check durch Mitarbeiterbefragung

Ein Digital Fitness Check der eigenen Beschäftigten kann eine gute Basis liefern und über eine Mitarbeiterbefragung erfolgen. Zu den vier genannten Dimension (s.u.) haben wir dazu bewährte Leistungsmerkmale formuliert, anhand derer sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte einschätzen können.

Die Diskussion über die Digitale Fitness kann auf Grundlage dieser Ergebnisse deutlich konkreter und verlässlicher ausfallen als auf Basis von Einzelwahrnehmungen einzelner Akteure.

Folgend möchten wir einen Einblick in die Inhalte der jeweiligen Teildimension geben

 

1. KENNEN UND KÖNNEN

Unseren Erfahrungen nach, kann man in vielen Organisationen nicht davon ausgehen, dass die Beschäftigten eine vorhandene digitale Strategie ausreichend kennen und das Zielbild der digitalen Transformation verstanden haben. Wenn dieses Verständnis fehlt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keine motivationale Kraft entstehen.

Das individuelle „Können“ dagegen bezieht sich auf die eigenen digitalen Fähigkeiten. Sie sind Grundlage für ein persönliches Engagement in wichtigen Entwicklungsprojekten der digitalen Transformation oder für die Nutzung von neuen Technologien im Tagesgeschäft. Hierzu zählen insbesondere Kenntnisse zur Nutzung von Softwarelösungen.

2. WOLLEN

umfasst die Motivation des Einzelnen sich auf die anstehenden Veränderungeneinzulassen. Es beinhaltet die Bereitschaft, (laufende) Veränderungen mitzugestalten und auch von bestehenden Prozessen und Arbeitsweisen Abschied zu nehmen.

In unseren bisherigen Bestandsaufnahmen erleben wir eine dahingehend hohe Bereitschaft, sich in die Digitalisierungsbestrebungen einzubringen. Aber wir erleben auch Interessenlosigkeit, Resignation („Ich kann ja eh nix machen – wir werden ja eh wegdigitalisiert“) oder auch Reaktanz („Mit mir nicht, solange ich da bin“). Reaktanzreaktionen können zum Beispiel durch erlebte Unsicherheiten und fehlende, gewohnte Planbarkeiten entstehen. 

3. SOLLEN UND DÜRFEN

umfassen die formalen und informalen, expliziten und impliziten Regeln in der Organisation und des sozialen Umfeldes der Beschäftigten. Im Kontext der Digitalisierung geht es darum, welches Verhalten das soziale Arbeitsumfeld wünscht und wie viel Spielraum die Organisation den Beschäftigten einräumt.

Dazu zählen auch (gefühlte) Rechte, sich kritisch in Diskussionen einzubringen und Fehler zu machen. Gerade diese Aspekte werden immer wieder kritisch bewertet. Bestehende, oft auch hierarchische Strukturen verhindern eine aktive und offene Fehlerkultur – auch wenn diese offiziell so kommuniziert wird.

4. MÖGLICHKEIT

ob sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte in den anstehenden Wandel einbringen, hängt sowohl von der objektiven Ermöglichung durch die Organisation als auch von der subjektiven Wahrnehmung des Umfeldes ab. 

Unsere Ergebnisse zeigen, dass Beschäftigte bei den vorhandenen eigenen Möglichkeiten häufig große Defizite sehen. Informationspolitik, Zeitknappheit und hohe Aufgabenlast sowie die verfügbaren Schulungsangebote zu digitalen Kompetenzen werden oft als wesentliche Restriktionen angeführt.

Ihre Vorteile

  • kostenlos Wissen tanken
  • 100% praxisorientiert
  • 100% Live Veranstaltung
  • Interaktionen mit anderen Teilnehmer*innen
  • Kleingruppe mit maximal 10 Teilnehmer*innen

Prof. Dr. Karl Peter Fischer

Dozent

Die notwendigen Veränderungen, um als Unternehmen auf dem digitalen Spielfeld zu gewinnen,  gelingt nicht ohne Mitarbeiter*innen, die sich leistungsfähig in diesen Prozess einbringen. Welche Fähigkeiten und Kompetenzen erforderlich sind, überprüfen Fischer und sein  Kollege Prof. Dr. Andreas Schöler mit dem Fitness Check.

Kostenlose Kurse

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