Eyetracking am Institut für Onlinekommunikation

Wir nutzen die Methode der Blickregistrierung (Eye-Tracking) zur  Messung der Werbewirkung von Online-wie Offline Werbung.  Hierbei arbeiten wir eng mit dem führenden Anbieter von Eye-Tracking-Lösungen TOBII-Eyes zusammen. Beim Eye-Tracking werden die Blicke der Testpersonen aufgezeichnet.

 Eyetracking- Statische Messung von Werbewirkung

Eyetracking_Screen in AnwendungZum einen kann statisch die Wirkung von Werbung gemessen werden: Die Testperson sitzt vor einem Eye-Tracking-Computer, welcher mit Hochleistungskameras ausgestattet ist. Auf diesem Computer sind Werbebotschaften angezeigt, welche auf ihre Werbewirkung untersucht werden sollen. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere, um die Werbewirkung von Werbeplakaten, Werbeanzeigen oder Webseiten zu messen:

z.B. Nehmen die Testpersonen – und damit die potentiellen Käufer – den „Kaufen-Button“ überhaupt wahr? Schauen die potentiellen Käufer bei einer Werbewirkung auf das volle, schuppenfreie Haar von Sebastian Vettel und nehmen Sie das beworbene Produkt wahr, oder schauen die Testpersonen auf die schönen Augen von Sebastian Vettel? Das statische Verfahren zur Blickregistrierung (=Eye-Tracking) zur Messung der Wahrnehmung von Werbung lässt sich also sehr gut einsetzen, um die Usability von Webseiten, eShops, die Wahrnehmung von Plakaten oder die Wahrnehmung von Sequenzen in Werbefilmen zu messen.

 

Eyetracking- Dynamische Messung von Werbewirkung

Dynamisch Werbewirkungsmessung mit Eyetracking BrilleDas Verfahren der Messung der Werbewirkung von Werbung über Eye-Tracking kann auch dynamisch erfolgen, indem die Probanden eine Brille aufgesetzt bekommen, über welche die Blicke registriert werden. Beispielsweise läuft eine Testperson mit einer solchen Brille durch ein Sportgeschäft. Wir vom Institut für Onlinekommunikation können dann messen, welche Werbeaktionen tatsächlich wahrgenommen werden, d.h. wie deren Werbewirkung ist. Wichtig ist dies, wenn Werbeaktionen durchgeführt werden, beispielsweise ein Sonderangebot für ein Auslaufmodell: Ist die Werbewirkung der Werbekampagne schlecht, weil die Werbung nicht wahrgenommen wird?
Oder ist die Werbewirkung der Kampagne schlecht, weil das Produktangebot schlecht bewertet wird?